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IFS Schweiz AG
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Über IFS

IFS™ entwickelt und liefert weltweit Business Software für Unternehmen, die Güter produzieren und vertreiben, Anlagen unterhalten und Dienstleistungen erbringen. Die Branchenexpertise der Mitarbeiter, die innovativen Lösungen und der hohe Kunden-Fokus machen IFS zu einem der anerkannt führenden und meist empfohlenen Anbieter auf ihrem Gebiet. Über 3.500 Mitarbeiter unterstützen weltweit mehr als 10.000 Kunden mit einer Kombination aus lokalen Niederlassungen und einem stetig wachsenden Partnernetzwerk.

IFS ist im deutschsprachigen Raum (D-A-CH-Region) mit der IFS Deutschland in Erlangen und weiteren Niederlassungen in Dortmund, Mannheim und Neuss sowie der IFS Schweiz in Zürich mit insgesamt rund 250 Mitarbeitern vertreten. Zu den namhaften Kunden von IFS D-A-CH zählen zum Beispiel Avanco, Dopag, Doppelmayr, Dürr Dental, Eickhoff, Hama, Huber SE, Huf Hülsbeck & Fürst, K2, Kendrion, LPKF, Marabu, maxon motor, Nova Werke, Osma und Völkl Sports.

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Völkl Sports GmbH & Co. KG: Schussfahrt in die Wintersport­saison mit IFS Applications Als Sportartikelhersteller ist Völkl Sports in Straubing auf IT-Unterstützung angewiesen, um die komplexen Prozesse bei Produktion und Vertrieb effizient steuern zu können. Gerade die Ski-Fertigung stellt aufgrund des saisongebundenen Geschäfts hohe An­forderungen an Logistik und Planung. Die IT-Abteilung in Straubing, ein fünfköpfiges Team rund um IT-Leiter Ge­rold Fath, betreut sechs Standorte, einschließlich der lokalen 200 PC-Arbeitsplätze. Die Mitarbeiter tragen die Verantwortung für die Datenverarbeitung in der Produktions- und Vertriebslogistik. zusätzlich wird die Datenbank der „Schwester“ Marker (Skibindungen) betreut. Die vielfältigen Pro­zesse, die dabei ineinander greifen, stellen hohe Anforderungen an das Team und die Technik. Bei der Ski-Fertigung, wie sie von Völkl im Entwicklungs- und Produktionszentrum in Straubing betrieben wird, werden verschiedene Materialien – teils automatisiert, zu einem wesentlichen Teil aber auch in handwerklichen Arbeitschritten – zum Endprodukt zu­­­sammengefügt. Bereits im Früh­jahr wird die Produktionsplanung aufgestellt, damit die aktuelle Modellpalette rechtzeitig zur Wintersaison in die Sport­geschäfte kommt – auch nach Übersee. Bis in den Herbst hinein wird dann auf Hochtouren produziert. Um die komplexen Beziehungen aus Produktionsplanung, Materialnachschub und Maschinenauslastung steuern zu können, ist Völkl auf ein effektives System angewiesen, dass alle Abläufe in der Fertigung mit einer Soft­ware abdeckt: Planen von Fer­­tigungs­aufträ­gen, Auflösung von Stück­­listen, Ermitteln und Beschaffen der benötigten Einkaufsteile, Rück­mel­­dung von Arbeitsgängen und Projektständen. Umstellung auf neues ERP-System 1995 fanden erste Überlegungen statt, dass langfristig für eine bessere Inte­gra­tion der einzelnen Produktions- und Vertriebsstandorte ein globales System aus einem Guss erforderlich wäre. Die bisherige Lösung hat zwar zuverlässig ihren Dienst getan, war jedoch zu starr, um künftigen Anfor­derungen zu entsprechen. 1997 wurde bei Völkl endgültig be­­schlossen, eine neue Unterneh­mens­lö­sung einzuführen. Zur gleichen Zeit standen jedoch auch der Umzug des Straubinger Werks in ein neues Produktionsgebäude und der komplette Wechsel auf eine neue DV-Technik an. Der Bezug des neuen Gebäudes erfolgte 1998 und ab 1999 wurde die Einfüh­rung einer neuen Unternehmenslösung geplant. Im Jahr 2000 folgte eine Evaluierung der in Frage kommenden Sys­teme. IFS, be­reits mit dem Vorgänger-System bei Völkl vertreten, überzeugte erneut - nun mit IFS Applica­tions. Besondere Herausforderung: Teilprojekt Logistik Ziel war es, sämtliche Geschäftsprozesse in einem prozessorientierten Pro­jektmanagement zu vernetzen und wei­ter zu optimieren. Das neue System um­fasste die Bereiche Beschaffung, Pro­duktion, Vertrieb, Controlling, Rech­nungs­- und Per­so­nalwesen. Die Produktionsplanung sollte einen der Eckpfeiler der neuen Unternehmenslösung darstellen. Das Projekt wurde in drei zeitlich versetzte Abschnitte eingeteilt: Rechnungswe­sen, Personalwesen und Logistik, einschließlich Vertrieb, Einkauf und Warenwirtschaftssystem. Der Produktivstart im Rech­nungs­­­wesen erfolgte im April 2002. Einen Monat später starte­te die neue An­wen­­­dung für das Personalwesen. Am aufwändigsten war die Umstellung des Teil­bereichs Logistik. Die Pro­duk­tionssteuerung, die bisher halb­auto­ma­­tisiert war, sollte im Neusystem vollautomatisch ablaufen. Den zentralen Part über­nimmt dabei der CBS-Leitstand (Con­straint Based Scheduling). Gemeinsam mit einem Spezialisten von IFS hat das Projektteam das System nach den Vorgaben von Völkl aufgebaut. Diese kundenspezifische Realisierung hat ihren Hintergrund in der Pro­­duktplanung. Etwa ein Drittel der Ski-Modelle sind jedes Jahr komplette Neu­entwicklungen, was immer wieder neue Stücklisten, Arbeitspläne, Formen und Werkzeuge erfordert. Um mit dem bestehenden Personal unterschiedliche Stückzahlen herstellen zu können, ist hoher Optimierungsaufwand nötig. Am Jahresanfang wird für das komplette Jahr die Produktion geplant. Neue Produktionsabläufe müssen schlagartig umgesetzt werden, was ein hohes Maß an Flexibilität erfordert. Daher ist der CBS-Leitstand mit dem PDM-System verbunden. So erfolgt der Datenaustausch bereits während der Prototyp-Entwicklung, was entscheidend ist für die Bestellung bei den Materiallieferanten, die die Rohstoffe ebenfalls vorfertigen müssen. Der Live-Betrieb in den Projektbereichen Logistik, Produktion und Distribution startete im April 2003. Gleichzeitig wurde auch eine neue Zeiterfassung eingeführt. Seitdem erfassen alle Völkl-Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten an Terminals von Kaba. An den über 10 “Bedanet 9560” Terminals wird zu­dem Fertigungsauftragsfortschritt gebucht. Die volle Integration auch des Rechnungs- und des Personalwesens in das Gesamtsystem und die konsequente Nutzung automatisierter Abläufe per Intersite-Ordering zwischen den einzelnen Produktions- und Vertriebsorganisationen sind unter anderem ein großer Vorteil des Systems. Sie bietet die Möglichkeit, gesteigerten Anforderungen ohne zusätzlichen Personalaufbau gerecht zu werden. Ergebnis: Zukunftsfähiges, offenes System Völkl profitiert heute von dem auf IFS Applications-Komponenten und einer Oracle-Datenbank basierenden System in vielerlei Hinsicht. Der dynamische Sportartikelhersteller hat ein zukunftsfähiges System im Einsatz, das für Ver­­änderungen offen ist. Die Integration der einzelnen IFS Applications-Komponenten minimiert den Erfassungs­aufwand und schafft hohe Trans­­pa­renz im Unternehmen. Durch die Abbildung aller anfallenden Geschäftsprozesse von der Entwicklung bis zum Versand in IFS Applications konnte bei Völkl der Informationsaustausch zwischen Produktionsstandort und Vertriebsorganisation optimiert werden. Die zuständigen Mitarbeiter wissen zu jeder Zeit, welcher Händler wel­ches Ski-Modell zu welchem Zeitpunkt bekommen muss. Aus den präzisen Lieferterminzusagen resultiert ein klarer Wettbewerbsvorteil. Ein detailliertes und beschleunigtes Berichts­wesen zählt ebenfalls zu den Plus­punk­ten des neuen Systems. IFS App­lications ermöglicht zudem aktuelle, schnelle und sichere Auswertungen und Steuerungsmechanismen im Gesamtunternehmen. Über die Völkl Sports GmbH & Co. KG Völkl Sports, Sportartikelherstel­ler mit einem Produktions- und Entwicklungsstandort in Straubing, produziert im Jahr etwa 500.000 Paar Ski, 30.000 Snow­boards und 120.000 Tennisschläger. Die Produkte, auf die auch viele internationale Spitzensportler vertrauen, sind weltweit in über 50 Ländern erhältlich. Das niederbayerische Traditionsunternehmen begann in Straubing 1923 mit der Ski-Produktion. Heute ist Völkl Strau­bing Bestandteil der Marker Völkl Gruppe mit Hauptsitz in Baar/Zug (Schweiz). Weltweit werden etwa 1.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Schulthess Maschinen AG: Saubere Sache - bessere Entscheidungsfindung dank mehr Transparenz Wie jedes Unternehmen nutzt auch die Schulthess Maschinen AG betriebswirtschaftliche Software zur Abwicklung der Geschäftsprozesse. Vor rund zwei Jahren stand das Unternehmen vor der Herausforderung, die Ablösung des bis dato bestehenden Altsystems in die Wege zu leiten. Das bis zuletzt eingesetzte AS400-basierte System war bereits 15 Jahre im Betrieb und der Wartungsvertrag ausgelaufen. Ersetzt werden sollte die in die Jahre gekommene Software dur­ch eine moderne, funktionale und technologisch ausgereifte ERP-Lösung. Oberste Zielsetzung war es dabei, eine umfassende neue Lösung einzuführen, die alle Bereiche und Funktionalitäten abdecken sowie langfristigen Investitionsschutz gewährleisten würde. Gesucht wurde somit eine klassische ERP-Lösung, die vollständig integriert, ohne zusätzliche Schnittstellen alle Geschäftsprozesse unterstützen konnte. Dies setzte auch voraus, dass das System abteilungsübergreifend einsetzbar sein musste und sämtliche Funktionalitäten aus Einkauf, Verkauf, Materialwirtschaft, Logistik und Produktion abdecken konnte. Hinzu kamen spezielle Anforderungen im Bereich Service und Administration sowie in der Produktion wie etwa die Kanban-Steuerung. Evaluierung eines modernen ERP-Systems Alle genannten Kriterien wurden konkretisiert und in einem Anforderungskatalog detailliert festgehalten. Schließlich wurden mehrere Dutzend in Frage kommende Anbieter angeschrieben, um den Evaluierungsprozess zu starten. Von den 17 eingeladenen Lösungspartnern kamen drei in die Schlussphase. Dabei wurden erneut anhand von Checklisten weitere Prüfkriterien abgehandelt und Tests mit realen Geschäftssituationen durchgeführt. Nach Abschluss sämtlicher Evaluierungstests zeigte sich, dass IFS Applications die meisten Punkte erfüllt und damit sämtliche Geschäftsprozesse sehr gut abgebildet hat. IFS konnte sich damit gegen namhafte Anbieter durchsetzen. Ausschlaggebend bei der Entscheidung für IFS Applications waren für Schulthess die ausgeprägte Flexibilität, die breite Funktionalität und die Internationalität der Komponenten-basierten ERP-Lösung. Ein zentrales Entscheidungskriterium, das eindeutig für IFS Applications 7 sprach, war die Funktionsbreite der Lösung, die sich zudem gut in die Materialfluss- und Service-Strukturen von Schulthess einfügte. „Wir haben uns für IFS entschieden, da wir mit den Komponenten von IFS Applications unsere Anforderungen lückenlos abdecken können. Die modular aufgebaute, komponentenbasierte Systemarchitektur bietet jenes Maß an Flexibilität, um unsere Geschäftsprozesse effizient zu unterstützen. Flexibilität ist es letztlich auch, worauf es in der heutigen Wettbewerbssituation ankommt“, betont Max M. Müller, CFO bei der Schulthess Group. Implementierung auf Abteilungsebene Im Rahmen des kurz vor Jahresende initiierten Projekts startete die Implementierung der zum Einsatz kommenden Komponenten schrittweise ab Januar 2007. Hierbei handelte es sich um Lösungskomponenten aus den Bereichen Rechnungswesen, Vertrieb & Support, Engineering, Produktion, Logistik, Service-Management & Instandhaltung sowie das IFS Dokumenten-Management. Spezielle Kunden spezifische Anforderungen wie z. B. eine grafische Plantafel für die Einsatzplanung der Servicetechniker wurden bis in den März realisiert. Auch die innovative Kanbanlösung für die Schulthess ausgezeichnet worden ist, wurde auch in IFS Applications umgesetzt. Am Projekt beteiligt waren Vertreter von der internen Projektleitung, der Gruppengeschäftsleitung sowie extern von IFS. Teilprojektleiter für die einzelnen Bereiche sorgten anhand der Anforderungen der einzelnen Abteilungen für die korrekte Umsetzung der Lösung. Hier ging es vor allem um Detailfunktionalitäten für Materialwirtschaft, Bestandsführung und Kundenauftragsbearbeitung, aber auch im Bereich der Finanzverwaltung und Buchhaltung. Im April erfolgte die Datenmigration vom Altsystem auf die neue ERP-Lösung und am 1. Mai schließlich der Produktivstart. Zur Vorbereitung der 175 Anwender auf den Umgang mit der neuen Lösung wurden ausgewählte Key-User vor Ort geschult. Alle anderen Anwender wurden daraufhin von den Key-Usern eingewiesen. Nach der ersten Einarbeitungsphase konnte die Projektleitung bei Schulthess bereits ein sehr positives Feedback seitens der Anwender verzeichnen. Auch aus Unternehmenssicht vermeldet Müller Positives: „Alle beteiligten Mitarbeiter sowohl von unser Seite als auch von IFS bildeten ein starkes Team. Dadurch wurde das Projekt sehr straff und zielorientiert durchgeführt und erfolgreich umgesetzt. Mit IFS Applications profitieren wir bereits von der gestiegenen Transparenz im gesamten Unternehmen. Da wir nun ein einheitliches integriertes System zur Verfügung haben, ist die Vernetzung zwischen den Abteilungen besser. Insgesamt können wir den Anwendern bis hinauf in die Geschäftsleitungsebene dadurch auch besser fundierte Grundlagen für die Entscheidungsfindung bereitstellen.“ Entscheidender Schritt für bessere Wettbewerbsfähigkeit IFS verfügt über einen breit gefächerten Kundenstamm in der Industrie, mit Fokus auf mittelständischen bis großen Herstellern, die Unterstützung für komplexe, nachfragegesteuerte und gemischte Fertigung im erweiterten Unternehmen benötigen. Die Business-Lösung von IFS bietet dabei abteilungsübergreifend und unternehmensweit umfassende Unterstützung für sämtliche Geschäftsprozesse. Der reibungslos angelaufene Produktivbetrieb bei Schulthess stellt erneut unter Beweis, wie komplexe Unternehmensabläufe unter dem Dach einer ausgereiften ERP-Architektur mit flexiblen Komponenten bedarfsgerecht unterstützt werden. Durch den Einsatz der IFS-Lösung profitiert Schulthess von effizienterer Prozessunterstützung, mehr Transparenz und einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit in den fokussierten Marktsegmenten. Nach erfolgreich abgewickelter Evaluation, Implementierung und Inbetriebnahme stehen die Chancen sehr gut, dass das Schweizer Unternehmen diese Stärken nutzen und seine Marktposition weiter ausbauen kann. Über Schulthess Maschinen AG Innerhalb der Geschäftssparte Waschtechnik der Schulthess Group ist die Schulthess Maschinen AG ein führender Hersteller von Waschautomaten und Wäschetrocknern. Das Unternehmen ist zudem in den Segmenten Haushalt sowie gewerbliche und industrielle Wäschereien tätig. In ihrem Heimatmarkt Schweiz bearbeitet die Schulthess Group im Bereich der Waschtechnik alle Marktsegmente. In den internationalen Vertriebsaktivitäten konzentriert sie sich hauptsächlich auf die gewerblichen Kundensegmente. Produktionsstandort für alle Haushaltsgeräte und Wäschereimaschinen der Geschäftssparte Waschtechnik ist Wolfhausen im Kanton Zürich.
maxon motor Gruppe: Prozessoptimierung als Antriebsmotor für den wirtschaftlichen Erfolg ­­Als hoch spezialisierter Hersteller von Antriebslösungen verfügt maxon motor über ein umfangreiches Standard-Produktprogramm, sehr viele Antriebe werden jedoch auftragsspezifisch entwickelt und produziert. Durch die starke Internationalisierung greift die Unternehmensgruppe daher auf IT-Lösungen zurück, die für einen unternehmensweiten Einsatz geeignet sind. Im Herbst 2002 hat sich maxon motor zum Ziel gesetzt, mit der Einführung eines einheitlichen ERP-Systems die Vor­aus­setzungen für eine gruppenweite Standardisierung und Optimierung von Geschäftprozessen zu schaffen. Verfolgt wurde dabei die Philosophie der besten Gesamtlösung für den standortübergreifenden Einsatz. Die Herausforderung Der Lösungspartner sollte über eine weltweite Organisation verfügen, um die Unternehmenssoftware in weiteren Phasen gruppenweit einzuführen. Ein mandantenfähiges betriebswirtschaftliches Modell, das für einen unternehmensweiten Einsatz geeignet ist, empfahl sich als ideale Lösung. Technische Flexibilität war gefordert, so dass das betriebswirtschaftliche Modell auch an die aktuellen und zukünftigen Anforderungen von maxon motor angepasst werden kann. Eine hoch performante Architektur und die Integration Web-basierter Technologien waren weitere wichtige Anforderungen. Bei der Evaluation verschiedener in Frage kommender Lösungen fiel die Entscheidung auf IFS Applications. Ausschlaggebend dafür war die betriebswirtschaftliche Funktionsbreite und -tiefe der Lösung. Durch die internationale Präsenz von IFS sowie die umfangreiche Sprach- und Län­der­un­ter­stützung war es möglich, die Pro­­­zesse zwischen den internationalen Gesellschaften zu standardisieren und zu automatisieren. Der Reifegrad der ständig weiter entwickelten Lösung war ebenfalls ein Pluspunkt. Letztlich entscheidend war das Preis-Leistungs-Verhältnis von IFS Applications. Web-basierte Lösung mit modularem Konzept Die auf Internet- und Portaltechnologien basierende Unternehmenslösung umfasst integrierte Komponenten für Produk­tion, Supply Chain Management, Produktentwicklung, Customer Relation­ship Management, Service Ma­nagement, Instandhaltung sowie für Rechnungs- und Personalwesen. Mit den über sechzig Komponenten können Unternehmen schrittweise maßgeschneiderte neue Lösungen aufbauen. "Wir haben uns für IFS Applications entschieden, da die Software die Configure-to-order-Abläufe in unserer Fertigung flexibel unterstützt. In dieser hoch spezialisierten Marktnische arbeiten wir mit einem sehr spezifischen Pro­­duktbaukasten, der hohe Anforderungen an ein ERP-System stellt", erklärt Guido Zumstein, CIO & Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei maxon motor. "Eine weitere Herausforderung ist die standortübergreifende Umsetzung dieses Projekts. Besonders wichtig war uns deshalb, dass IFS über das Know-how und die internationale Präsenz verfügt, um die Lösung gemeinsam mit uns weltweit aufzusetzen." Der Einsatz von IFS Applications bei maxon umfasst Lösungskomponenten für Customer Relationship Management, Engineering, Lieferketten-Management, Produktion, Instandhaltung, Rechnungswesen, Business Performance und Kundendienst. Der Projektumfang belief sich in der Anfangsphase auf die Bereitstellung von Lizenzen für 500 Nutzer, die später bei Bedarf aufgestockt werden. Zunächst war geplant, das neue System an den Fertigungsstandorten in der Schweiz, Deutsch­land und Ungarn zu imple­men­­tieren. In einer späteren Phase war die Anbindung der Vertriebs- und Service-Niederlassungen in ganz Europa, Nord­amerika und Asien an die Unternehmenszentrale vorgesehen. Implementierung in drei Phasen In der ersten Projektphase wurde das vorherige ERP-System bei maxon motor wie geplant an allen drei Produktionsstandorten durch IFS Applica­tions ab­gelöst. Die Geschäftsprozesse in den Bereichen Kundenauftragsabwicklung, Engineering, Produktion, Instandhaltung, Qualitätsmanagement, Beschaffung, Finanzwesen, Kundendienst und CRM konnten weitgehend durch den IFS-Standard abgebildet werden. Im Rahmen des groß angelegten IT-Projekts wurde auch ein komplett neues Finanz- und Rechnungswesen, das sich am IFS-Standard orientierte, aufgebaut. In der zweiten Phase folgte der Pilot-Roll-out des ERP-Systems in der Tochtergesellschaft Holland/ Bel­gien. Weitere Roll-outs in den Han­delsgesellschaften der verschiedenen Länder konnten in der dritten Pro­jektphase realisiert werden. Von der Konstruktion bis zum Kundendienst steuert maxon motor heute komplexe Produktlebenszyklus-Prozesse standortübergreifend mit IFS Applications. Bis auf einige noch ausstehende Roll-outs einzelner Komponenten ist IFS Applications aktuell bei maxon motor in der Schweiz, Deutschland, Ungarn, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien und Schweden im Einsatz. Insgesamt arbeiten derzeit 650 Benutzer mit dem neuen ERP-Sys­tem, davon 450 in der Schweiz und 100 in Deutschland, während sich der Rest auf die anderen Standorte verteilt. Guido Zumstein zeigt sich mit dem bisher Erreichten zufrieden: "Durch den standortübergreifenden Ansatz der IFS-Lösung sind wir in der Lage, unternehmensweit eine höhere Prozessqualität sicherzustellen, eine schnellere Informationsbeschaffung zu realisieren und Geschäftsprozesse zu standardisieren. Zudem können wir nun weitere Rationalisierungen in Angriff nehmen und so die Optimierung unserer Geschäftsprozesse weiter vorantreiben. Weiter noch gewährt uns die Lösung die Handlungsfreiheit, um unser Wachs­tum voranzutreiben und über unsere Unternehmensgrenzen hinweg auf besonders effiziente Weise mit Kunden und Partnern zusammenzuarbeiten." Über die maxon motor Gruppe Die maxon motor-Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt hochpräzise Antriebslösungen für die Medizinal- und Labortechnik, Industrieautomation, Mess- und Steuerungstechnik und Kom­munikation. maxon motor ist weltweit Leader für Mikroantriebe bis 500 W Abgabeleistung. Zu den technologischen Kompetenzen zählen 4 Wicklungsverfahren, Spritzgussverfahren (Kunststoff, Keramikpulver, Metallpulver), Mikrospritz­guss, Elektronik und Systemtechnik, Encodertechnologie, Spezialgetriebebau, Mikromontage sowie das Design und die Herstellung von Betriebsmitteln. Ihren Hauptsitz hat die maxon motor-Gruppe in Sachseln in der Schweiz. Das Unternehmen betreibt weitere Produktionsstätten in Deutschland und Ungarn so­wie ein globales Netzwerk von Tochtergesellschaften und Vertragshändlern.
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