BBussmannVolles Haus beim Opacc Kundenanlass: Der Besucherrekord mit mehr als 260 Gästen ist für Opacc CEO Beat Bussmann Ausdruck der engen, teilweise jahrzehntelangen Kundenbeziehungen und einem innovativen Lösungskonzept. Der Anlass war Schlussstrich und Neubeginn zugleich, bot Gelegenheit für alte und neue Bekanntschaften und endete mit einem Riesenzirkus.

Leuchtender denn je präsentierte sich das Opacc Orange in der spätherbstlichen Luzerner Sonne. Seitdem sich ein grosser deutscher Softwareanbieter entschlossen hat, ebenfalls von Blau auf Orange zu wechseln, scheint die Farbe den ERP-Markt noch mehr zu dominieren. „In Sachen Orange haben wir allerdings einen Vorsprung von 14 Jahren“, schmunzelt Beat Bussmann, CEO von Opacc, gelassen, während sich die zahlreichen Besucher die ERP-Zukunft durch die orange Brille erklären lassen.

Projekt „Gottardo“ abgeschlossen…

Was ihnen Opacc dabei zeigt, darf sich durchaus sehen lassen. So wurde vor versammelten Publikum das 2010 gestartete Projekt „Gottardo“ offiziell als beendet erklärt. Und zwar erfolgreich, wie Entwicklungsleiter Christian Reiter berichtet: „Wir haben die gesetzten Ziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen.“ Dazu zählten unter anderem die Software-Architektur (SOA) als Basis für die künftige Cloud-Strategie, Web Services, Enterprise Search, System Management Monitoring und Konfiguration, Mobile Office oder auch SaaS (Software as a Service). Das Thema Inter Business Connector, also der systemunabhängige Datenaustausch zwischen Unternehmen, ist zwar inzwischen technisch gelöst und verfügbar, doch sei die Nachfrage bei den Opacc-Kunden noch erstaunlich gering.

…und auf dem Weg in die Zukunft

Opacc

Dass Opacc für die Zukunft bestens gerüstet ist, zeigten die Präsentationen der neuen Versionen von WebCRM Sales + Service, Warehouse und Enterprise Shop. Alles Ergänzungen zum ERP, die laut Bussmann bei den Kunden sehr gut ankommen. Mit OXAS (open extended application services) hat Opacc ein mächtiges Tool geschaffen, mit welchem sich E-Commerce Multi-Channel Strategien umsetzen lässt und sich gleichzeitig in jedes ERP-System einbinden lässt. In Sachen Cloud hat Opacc eine eigene Strategie entwickelt, welche in Form einer „CloudBox“ das Beste aus der Wolke mit den Vorteilen einer On-Premise Lösung vereint. Mit dem Cloud Client wurde zudem die Möglichkeit angekündigt, künftig (d.h. ab Version 16) ohne Terminal Server oder Citrix Client mittels VPN Verbindung Opacc nutzen zu können.

ERP muss innovativ sein

Auch im Jahr 26 nach Gründung von Opacc zeigt der Schweizer Softwarehersteller keine Abnützungserscheinungen. „ERP muss innovativ sein, mit Qualität überzeugen und Kunden über Jahre gute Dienste leisten“, so die Devise von Beat Bussmann. „Wir haben bald 500 Kunden und sehen ganz realistisch das Potential für weitere 4‘000 Kunden.“ Opacc denkt langfristig – auch die Frage nach seiner Nachfolge bringt Beat Bussmann nicht aus der Ruhe: Dies sein eine ganz normale Managementaufgabe, welche man zu gegebener Zeit angehen werde. Zudem probiere er schon jetzt, sich mit längeren Ferien ab und zu entbehrlich zu machen, was ganz gut funktioniere, schmunzelt Bussmann.

Artistischer Schlusspunkt

Eine geballte Ladung Business Software, zahlreiche Kunden und Gäste sowie jede Menge aktuelle Informationen über eines der erfolgreichsten Schweizer ERP-Systeme machten den Opacc Connect Event zu einem abwechslungsreichen Kundenanlass. Beim abschliessenden Dinner hiess es dann für einmal nicht Manege frei für die ERP-Artisten von Opacc, sondern für die atemberaubenden Darbietungen des Zirkus Nocks.

 

Christian Bühlmann

Christian Bühlmann ist Chefredaktor des topsoft Fachmagazin für Business Software.