IT-FEUER – für den Nachwuchs!

22.03.2021
1 Min.
2020 machte mit der Coronakrise deutlich, wie wichtig die Digitalisierung und damit die Informatik sind. Für die IT-Branche ist es keine Neuigkeit, es wurde jedoch im letzten Jahr spürbarer denn je: Unsere Welt wird von Informatik geprägt und gestaltet. Diese Lösungen für die Welt von morgen sollten unbedingt von unterschiedlichen Geschlechtern und Altersstufen definiert werden. Das ist heute keinesfalls so: Der Frauenanteil in sämtlichen ICT Berufen liegt in der Schweiz bei mageren knapp 15 %. Wir feiern aktuell schweizweit 50 Jahre Frauenstimmrecht – es wird Zeit, dass die Stimme der Mädchen und Frauen auch in der Informatik lauter wird. 
 
 

ICT – eine Branche mit Zukunft

Die ETH-Absolventin Larissa Laich beispielsweise hat an der ETH Informatik studiert und neben dem Studium ihre eigene Kletter-App Redpoint entwickelt. Sie berichtet: «Ich finde die Informatik äusserst spannend. Zudem bekommen wir täglich E-Mails aus der ganzen Welt mit Feedback zu unseren Apps. Es ist unglaublich motivierend zu sehen, wie meine Arbeit auch Menschen aus fernen Ländern wie Japan, Australien oder den USA erreicht.» 
 
Stefanie Zbinden, Informatikerin und Organisatorin der ersten European Girls' Olympiad in Informatics (EGOI) sagt: «[…] Vorbilder gaben mir den Mut, es mit der EGOI zu versuchen. Ich möchte, dass auch andere junge Frauen dies verinnerlichen: Ihr könnt so viel mehr erreichen, als ihr euch im Moment zutraut. Ihr könnt Programmieren lernen und damit Erfolg haben. Ihr könnt eigene Projekte ins Leben rufen und sie verfolgen. Glaubt an euch und macht den ersten Schritt!»
 
 

Gemeinsam vorwärts

In der Schweiz engagieren sich etliche Organisationen mit grosser Ausdauer und viel Engagement für die Nachwuchsförderung in Informatik: die ETH Zürich und Lausanne, Fachhochschulen, ICT-Berufsbildung und etliche weitere grössere und kleinere Organisationen. Mit dem IT-Feuer starten wir eine gemeinsame Initiative. Wir unterstützen Schulen in der aktuellen Zeit mit spannenden Online- und Offline-Workshops, Referaten, etc. und lassen die Frauen der Branche in der Öffentlichkeit zu Wort kommen.
 
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